Gesundheits- und Sozialwesen | Referenzen

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„Bosch hat bei der Installation der Sicherheitstechnik während des ganz normalen Krankenhausbetriebes große Sensibilität bewiesen. Unsere Patienten wurden überhaupt nicht gestört. Das hat uns begeistert.“

Hartmut Weissenbacher (links) Technische Abteilung, RKK-Klinikum und Frank Pfister (rechts) Fachbauleiter, Bosch Sicherheitssysteme

 

Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser

Der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RKK) gGmbH bietet Patienten in Freiburg und Waldkirch hochwertige medizinische Versorgung. Für drei regional verteilte Kliniken des RKK entwickelte Bosch in enger Abstimmung mit dem verantwortlichen technischen Betriebsleiter Dipl.-Ing. Thorsten Stolpe ein vollflächiges, vernetztes Sicherheitssystem.

Eine leistungsfähige Zentrale

Abgestimmte Aktions- und Maßnahmenpläne sorgen im Alarmfall trotz unterschiedlicher Gebäudeanforderungen für einheitliche, schnelle und zuverlässige Abläufe. Die Technik für die frühzeitige Brand- und Einbrucherkennung ist in den Häusern identisch. Ein Building Integration System (BIS) dient in jeder Klinik als Gebäudemanagementsystem. Eine weitere BIS fuhrt alle Sub-Systeme zusammen und ermöglicht die zentrale Kontrolle.

Auf den Alarmfall bestens vorbereitet

Der Schutz von Patienten, Besuchern und Personal hat in den Kliniken des RKK oberste Priorität. Ein besonderes Augenmerk lag deshalb auf der Brandfrüherkennung. Bosch installierte automatische und manuelle Rauchmelder, die an die Brandmelderzentralen der Serie FPA 5000 angeschlossen sind. Eine weitere wichtige Neuerung in den drei Häusern war der „Stille Alarm“: Er macht die schnelle Evakuierung von Gefahrenbereichen durch das Krankenhauspersonal und die Einsatzkräfte ohne Panik möglich.

Bitte nicht stören!

Bei der Installation mussten die Bosch Techniker besonderes Fingerspitzengefühl beweisen: Auf das Ruhebedürfnis der Patienten musste unbedingt Rücksicht genommen werden. Genauso wenig durften Ärzte und Personal bei der Arbeit behindert werden. Die Bosch Techniker meisterten auch diese Herausforderung. Sie installierten die Anlagen ohne Störung des regulären Klinikbetriebes.

 

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier

 

Fortschritt und Tradition

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier bietet Schwerpunktversorgung und zählt mit 15 Fachabteilungen, 612 Planbetten, etwa 27 000 stationären und 50 000 ambulanten Patienten zu den fünf größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz.

Das Gebäudemanagementsystem BIS überwacht und verwaltet die Einbruch- und Brandmeldezentralen sowie wichtige medizinische Geräte, wie Blutkühlschränke und Sauerstoffzentrale. An sechs im Netzwerk verteilten Bedienplätzen, können jederzeit alle Meldungen abgerufen werden. Hier treffen Meldungen der 1 900 automatischen Brandmelder und 300 Druckknopfmelder sowie rund 50 technische Meldungen ein. In Räumen mit hohen hygienischen Anforderungen wurden deckenbündige Rauchmelder mit glatter, leicht zu reinigender Oberfläche eingebaut. Im Brandfall werden Alarmtexte mit den notwendigen Informationen über eine Schnittstelle an die schnurlosen Telefone abgesetzt. Zusätzlich werden in bestimmten Bereichen akustische Signalgeber angesteuert. Die Alarmierung der Berufsfeuerwehr Trier erfolgt automatisch nach festgelegten Anfahrtswegen.

Die freistehende Hubschrauberlandeplattform in rund 32 Meter Höhe wurde in das Überwachungskonzept eingebunden. Ein Aufzug für den Transport der Notfallpatienten verbindet die Plattform direkt mit der Notaufnahme. Im Aufzugschacht wurde ein Rauchansaugsystem für eine frühe Branddetektion eingesetzt. Die Verwaltung der Alarm- und Störungsmeldungen wurden in die Brandmeldeanlage und das Gebäudemanagementsystem integriert.